Kirchenmusik - die barocke Orgel

Oben auf der Empore des Altarraums in der Schlosskirche Beilstein steht die schöne, barocke Orgel. Hinter einem Gitterwerk verbirgt sich der kleine Spieltisch und das Pedalwerk der Orgel. 

"Orgel Plus" -Konzertreihen in der Schlosskirche Beilstein 
Konzerte

So hört sich unsere wunderbare Orgel an - hier ein Klangbeispiel für Sie:
Klangbeispiel - gespielt von Martha Schmidt

Der barocke Orgelprospekt stammt wohl aus der Schlosskirche zu Dillenburg und soll um 1741 in die Beilsteiner Kirche gekommen sein.
In einem Brief Graf Georgs an seinen Bruder
Wilhelm Ludwig wird ein in Dillenburg stehendes Orgelpositiv als "verwüstet" bezeichnet und "dass solches von neuem wiederumb muss aufgebotztet werden". Er möge es ihm also schenken.
In der Dokumentation "Alte Orgeln in Hessen und Nassau" (Hrsg. Amt für Kirchenmusik Frankfurt) heißt es: "N. N. Hausmann, Fürstl.-Oranisch-Nassauischer Hof- und Land-Orgel-Bauer in Siegen baute dis Werk im Jahr 1771. Dis Werk ist unstreitig Zeuge des Hausmann ..."
und weiter in einer anderen Quelle: "da das hiesige Kirchspiel Anno 1772 eine neue Orgel erbauen und solche zu gottesdienstlichem Gebrauch in die hiesige Kirche stellen ließ".

1974 wurde das Orgelwerk völlig erneuter, einige Register der alten Orgel fanden hier wieder ihre Verwendung.



Die Disposition

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Der Durchgang zur Orgel
verbindet die Empore
des Kirchenschiffs mit
der Empore des Altarraumes.